Jede dritte Frau von Gewalt betroffen
0800-222-555: McDonald‘s Österreich startet Kooperation mit Frauenhelpline
Pressetext, 04.03.2025
Das Unterstützungsangebot der Frauenhelpline wird demnächst österreichweit in den Damen-Toiletten von über 200 heimischen McDonald’s Restaurants zu finden sein. Mit eigens gestalteten Stickern sensibilisiert das Unternehmen seine Gäste für das ernste Thema Gewalt an Frauen und unterstützt die Frauenhelpline bei der niederschwelligen Vermittlung des Beratungsangebots.
Gewalt an Frauen ist kein privates, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem: Laut Statistik Austria ist jede dritte Frau in Österreich von Gewalt betroffen. Um die rund 400.000 täglichen Gäste dafür zu sensibilisieren und Betroffenen den Zugang zu Unterstützung zu erleichtern, startet McDonald’s Österreich eine Kooperation mit der zum Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) gehörenden Frauenhelpline. Im Rahmen der Kooperation werden in den kommenden Wochen in allen McDonald’s Restaurants in Österreich Sticker mit dem Text „Hier findest du Hilfe. Du bist nicht allein!“ sowie der Telefonnummer der Frauenhelpline auf den Türen der Damen-Toiletten angebracht. „Es ist uns ein Anliegen, rund um den Weltfrauentag nicht nur über unsere Erfolge in der Frauenförderung zu sprechen. Wir begrüßen in unseren Restaurants Tag für Tag Gäste aus allen Generationen und aus allen Bereichen der Gesellschaft und sehen es als unsere Verantwortung, unsere Größe mit über 200 Restaurants vom Burgenland bis nach Vorarlberg zu nutzen, um betroffene Frauen auf dieses wichtige und niederschwellige Hilfsangebot aufmerksam zu machen. Denn die Frauenhelpline leistet essenzielle Arbeit für Betroffene von Gewalt“, erklärt Ellen Staudenmayer, Managing Director McDonald’s Österreich.
Hilfe zur Selbsthilfe
Gegründet 1998, unterstützt und berät die Frauenhelpline seit über 25 Jahren Opfer von Gewalt. Die Frauenhelpline ist 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr, mehrsprachig und bundesweit kostenlos erreichbar. Ein zentrales Ziel der Beratung ist es, Gewalt aus der Privatsphäre herauszuholen und die Eigenverantwortung der Frauen zu stärken – nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Dabei bleibt die Anonymität der Anrufer:innen stets gewahrt. „Wir führen jedes Jahr eine Vielzahl anonymer Beratungsgespräche. Viele der Betroffenen schämen sich dafür, Opfer von häuslicher Gewalt zu sein. Umso wichtiger ist es, Betroffene aus allen Gesellschaftsbereichen an den unterschiedlichsten Kontaktpunkten auf Beratungsangebote wie das der Frauenhelpline aufmerksam zu machen. Wir freuen uns, dass sich McDonald’s Österreich an dieser wichtigen Aufgabe beteiligt und unsere Arbeit mit seiner Reichweite unterstützt“, erklärt Maja Markanović-Riedl, Geschäftsführerin des Vereins AÖF, in welchen die Frauenhelpline seit 1999 eingegliedert ist.
Jede Hilfe zählt: Gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen
Im Jahr 2023 erhielt die Frauenhelpline eine Vielzahl von Anrufen – jeder einzelne ein Hilferuf von einer Betroffenen oder Angehörigen Betroffener, die Unterstützung suchen. Die umfassende Beratung und Begleitung erfordert nicht nur Zeit, sondern auch finanzielle Ressourcen. Wer helfen möchte, kann den AÖF, der die Frauenhelpline betreibt, mit einer Spende unterstützen:
AÖF Spendenkonto
ERSTE BANK BLZ: 20111
IBAN: AT77 2011 3644 3300
BIC/SWIFT: GIBAATWWXXX
Weitere Informationen auf www.frauenhelpline.at
Über McDonald’s Österreich
McDonald’s Österreich betreibt aktuell über 200 Restaurants und beschäftigt 9.600 Mitarbeiter:innen aus 92 Nationen. Mehr als 90 % der Restaurants werden von 47 Franchisenehmer:innen betrieben, die zumeist als Familienbetriebe rund 50 Mitarbeiter:innen pro Restaurant beschäftigen. Ihre Gewinne werden, genau wie die Gewinne von McDonald’s Österreich, in Österreich versteuert: Neben der jährlichen Entrichtung von über 200 Millionen Euro an Steuern und Abgaben an die Republik investieren McDonald’s Österreich und seine Franchisenehmer:innen zudem zwischen 30 und 50 Millionen Euro pro Jahr in Mitarbeiter:innen, Standorte und das Restauranterlebnis für die Gäste. Mit einer jährlichen Bruttowertschöpfung von über 600 Millionen Euro hat der Systemgastronomie-Marktführer die gleiche volkswirtschaftliche Bedeutung wie die Fußball-EM Euro 2008 für Österreich. Dabei schafft jedes McDonald’s Restaurant österreichweit im Durchschnitt einen Wertschöpfungseffekt von rund 2,5 Millionen Euro. Der Systemgastronomie-Marktführer nimmt seine gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Verantwortung wahr und bezieht als größter Gastronomie-Partner der heimischen Landwirtschaft bereits heute rund 70 % der für das gesamte Produktsortiment verwendeten Rohstoffe aus Österreich. Auch im Bereich Umweltschutz und Recycling werden konkrete Ziele verfolgt: Neben der kontinuierlichen Reduktion der CO₂-Emissionen werden Abfälle in jedem österreichischen McDonald’s Restaurant gesammelt, getrennt und im Anschluss zu über 90 % wiederverwertet. Dabei wird auch heuer der Anteil an Gästeverpackungen aus Papier und Karton von aktuell 93 % durch neue Verpackungslösungen weiter erhöht. Weitere Informationen zum bisher Erreichten und unseren Zielen unter https://www.mcdonalds.at/care.
Rückfragehinweis AÖF
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Geschäftsführung
+43 660 614 24 12
maja.markanovic-riedl@aoef.at
Website: https://www.aoef.at/
Rückfragehinweis McDonald’s Österreich
Head of Impact
Professional Impact
+43 664 822 5525
katrin.stockhammer@at.mcd.com
Zum Pressecenter: www.mcdonalds.at/pressekontakt
McDonald’s Österreich startet Kooperation mit der Frauenhelpline. Im Bild v.l.n.r.: Murat Doganay (McDonald’s Restaurantleiter), Ellen Staudenmayer (Managing Director McDonald’s Österreich), Maja Markanović-Riedl (-Geschäftsführung des Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser), Annika Schwaiger (Öffentlichkeitsarbeit des Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser), Thomas Richter (McDonald’s Franchisenehmer) Fotocredit: McDonald’s Österreich